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Samstag, 18. November 2017

Protest gegen Iran-Business-Konferenz in der WKÖ am 23.7.

STOP THE BOMB demonstriert gegen iranischen Industrieminister in Wien

Das Bündnis STOP THE BOMB wird am Donnerstag, den 23.7., von 8:00 bis 9:00 Uhr vor der Österreichischen Wirtschaftskammer in der Wiedner Hauptstraße gegen die „Iran-EU-Konferenz“ protestieren, an der neben WKÖ-Präsident Christof Leitl auch der iranische Industrie- und Handelsminister Mohammad Reza Nematzadeh teilnehmen soll. Stefan Schaden, der Sprecher von STOP THE BOMB, kritisiert: „Österreichische und deutsche Unternehmen stehen 70 Jahre nach dem Holocaust in der ersten Reihe, um Geschäfte mit dem antisemitischen iranischen Regime anzubahnen. Noch bevor das Nuklearabkommen mit dem iranischen Regime überhaupt implementiert wurde, und die Iran-Sanktionen weiterhin aufrecht sind, rührt die Wirtschaftskammer die Werbetrommel für den Handel mit den Holocaust-Leugnern und Israelfeinden im Iran.“

Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB, erklärt: „Derzeit ist völlig unklar, wann es in Folge des Wiener Atomabkommens, dessen Umsetzung noch zahlreiche Hürden bereithält, zur Aufhebung der weiterhin bestehenden Sanktionen kommt. Diese Konferenz zeigt aber, dass Milliarden als Ergebnis des Atomdeals an Teheran zu fließen drohen. Damit würde die Förderung des islamistischen Terrors von Gruppierungen wie der Hisbollah oder der Hamas ebenso neue Ausmaße annehmen wie die aggressive Expansion des Regimes in der Region.“

Hiwa Bahrami von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran kritisiert: „Wer mit dem iranischen Regime Handel treibt, fällt der Opposition in den Rücken. Der Terror gegen die iranische Bevölkerung nimmt jetzt schon nicht ab, sondern zu: Unter dem vermeintlich ‚moderaten’ Präsidenten Hassan Rohani werden deutlich mehr Menschen hingerichtet als unter seinem Vorgänger Ahmadinejad.“