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Monday, June 17, 2019

#NoQudsDay 2019

Rally June 1, Vienna: Together against every Antisemitism!

Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus! #KeinQudsTag in Wien

Saturday, Juni 1, 2019, Afternoon

Leopoldsbrunnen, Graben 1010 Vienna

Aufruf zur Kundgebung:

Kurz nach der Islamischen Revolution im Iran hat Ayatollah Khomeini 1979 den sogenannten "Al-Quds-Tag" eingeführt, zu welchem jedes Jahr im Iran und weltweit antiisraelische und antisemitische Proteste organisiert werden. Al-Quds bedeutet Jerusalem und unter dem Slogan der "Befreiung Jerusalems von der zionistischen Besatzung" propagieren das iranische Regime und seine Verbündeten die Vernichtung Israels.

Auch in Wien findet jährlich die von Mullahs angeführte, strikt nach Geschlechtern getrennte Demonstration statt. In der Vergangenheit wurden von den Veranstaltern zum Judenmord aufrufende Karikaturen in den sozialen Medien gepostet und antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet.

An dem zentralen Ziel des iranischen Regimes, Israel zu zerstören, hat sich seit 1979 nichts geändert: Auch der vermeintlich „moderate“ iranische Präsident Rohani bezeichnet Israel als "eiternden Tumor" und "Krebsgeschwür". Auch während der Präsidentschaft Rohanis hat das Regime Wettbewerbe und Konferenzen zur Holocaust-Leugnung organisiert. Das iranische Regime deklariert offen, die Hisbollah und den palästinensischen Terror gegen Israel zu finanzieren. Es rüstet permanent auf, betreibt eine aggressive Expansionspolitik im Nahen Osten und versucht, sich an der Grenze zu Israel festzusetzen.

Unter dem islamistischen Regime leiden auch all jene Iraner und Iranerinnen, die sich der restriktiven islamischen Reglementierung ihres Lebens durch den autoritären Gottesstaat zu entziehen versuchen – egal, ob es sich um politische Aktivist_innen, Frauen, Homosexuelle, Gewerkschafter_innen, religiöse Minderheiten oder einfach nur Jugendliche handelt, die ihr Leben selbstbestimmt und frei vom Zwang der Scharia leben wollen. Unter Rohani wurden deutlich mehr Menschen hingerichtet als unter seinem Vorgänger Ahmadinedschad. Gemessen an der Bevölkerungszahl werden im Iran seit 2013 die meisten Hinrichtungen weltweit durchgeführt.

Es ist ein Skandal, dass Österreich noch immer eine wichtige Rolle spielt, wenn es um Geschäfte mit dem Regime in Teheran geht, und österreichische Politiker_innen und Firmen sich dem Regime andienen. Wir fordern dazu auf, sich unserem Bündnis anzuschließen und sich klar und unmissverständlich gegen den Al-Quds-Marsch zu positionieren!

- Für ein Verbot des antisemitischen Al-Quds-Aufmarsches!

- Solidarität mit Israel! Gegen jeden Antisemitismus!

- Solidarität mit der demokratischen und säkularen Opposition im Iran und im Exil!

- Keine Staatsbesuche bei und von Holocaustleugnern!

- Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!

- Für ein vollständiges Verbot der Hisbollah in Österreich und der EU!

Unterstützt von (Zwischenstand): 

Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich 

Basisgruppe Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Café Critique

Christen an der Seite Israels

Fakultätsvertretung Geisteswissenschaften

Forum gegen Antisemitismus

GRAS – Grüne und Alternative Student_innen

Informations- und Beobachtungsstelle Antisemitismus (iba)

Institutsgruppe Politikwissenschaft

Israelitische Kultusgemeinde

Jüdische Österreichische HochschülerInnen

Kommunistischer Student_innenverband – Linke Liste (KSV-Lili)

RAI – Recherchegruppe Antisemitismus und Islamismus in Passau und Umgebung

Republikanischen Club – Neues Österreich

Semiosisblog – Politik, Recherche, Analyse

STOP THE BOMB – Bündnis für einen demokratischen und nuklearwaffenfreien Iran

Queer Hebrews

WIZO- Women's International Zionist Organization

Einzelpersonen:

Mahsa Abdolzadeh, Grüne Bezirksrätin in Döbling

Sama Maani, Schriftsteller, Psychoanalytiker

Daniela Holzinger, Nationalratsabgeordnete, Parlamentsklub Jetzt

Maryam Farzam/ Bezirksrätin Favoriten (SPÖ) & Iranische Aktivistin